THE GOOD,
THE BAD AND
THE JUNKIE
Ein Klinikroman über Angst, Schuld, Kontrollverlust und die Menschen, die bleiben, wenn eigentlich nichts mehr geht. Düster, ehrlich und trotzdem nicht ohne Hoffnung.
Zum BuchDIREKT. SCHRÄG. OHNE FILTER.
Geschichten, die sich gut lesen,
böse reinziehen
und lange nicht mehr loslassen.
Keine glatte Ware. Eher Geschichten mit Macken, Narben und Nachbrenner.
Willkommen in Sackingen.
Sackingen ist ein Ort, an dem eigentlich niemand freiwillig leben möchte.
Und trotzdem geht fast niemand weg.
Zwischen Burgruinen, Fast-Food-Ketten, alten Rittern, Römern, Fernsehtürmen, sprechenden Säcken und fragwürdigen politischen Karrieren versuchen über hundert Charaktere irgendwie mit ihrem Leben klarzukommen.
Mal besser.
Meist schlechter.
Denn hinter jedem Witz steckt eine Figur.
Und hinter jeder Figur steckt ein Problem, das erstaunlich menschlich ist.

Sacksack sucht verzweifelt nach Liebe und verliert sich dabei in Ideologien.
Spaghetti rennt sein ganzes Leben vor sich selbst davon, bis selbst das Weglaufen zur Erschöpfung wird.
EL CRIPPOLO, ein abgehalfterter Wüstenfuchs und unfreiwilliger Filmheld, versucht herauszufinden, ob man nach Schuld überhaupt noch frei sein kann.
Kacksack fragt sich irgendwann nicht mehr, wer er sein sollte – sondern wer er schon immer gewesen ist.

Und irgendwo mittendrin diskutieren ein weißer Ritter, ein Fast-Food-Unternehmer, eine Mülltonne, ein Fernsehprediger, ein Cowboy, zwölf Kamelbrüder und ein göttlicher Strohsack darüber, warum eigentlich alles schiefläuft.
Mit überraschend guten Argumenten.
Sackingen erzählt absurde Geschichten.
Über Burgen.
Über Burger.
Über kaputte Beziehungen.
Über Einsamkeit.
Über Hoffnung.
Über Selbstfindung.

Über Depressionen, Angst, Identität, Sucht, Narzissmus, Manipulation, Gemeinschaft und den manchmal verzweifelten Versuch, irgendwo dazuzugehören.
Nur eben nie mit erhobenem Zeigefinger.
Sondern mit schwarzem Humor.
Mit trockenen Dialogen.
Mit derben Pointen.
Und einer gehörigen Portion Selbstironie.
Was auf den ersten Blick wie völliger Unsinn aussieht, entpuppt sich oft als erstaunlich ehrliche Geschichte über Menschen.
Oder eben Säcke.

Die Comicreihe funktioniert vollkommen eigenständig.
Wer jedoch bereits die Romane „The Good, The Bad and The Junkie“ und „Von Ruinen und Dingen, die kaputtgehen“ kennt, entdeckt überall versteckte Zusammenhänge, Figurenentwicklungen und eine zweite Erzählebene. Viele Charaktere tragen Erinnerungen, Konflikte und kleine Details aus diesen Geschichten weiter – oft unbemerkt, manchmal herzzerreißend und gelegentlich einfach nur komplett bescheuert.
Sackingen ist deshalb mehr als eine Ansammlung von Gags.
Es ist ein Universum, in dem jede Figur ihre eigene Geschichte hat.

Manche wachsen.
Manche scheitern.
Manche ändern sich.
Und manche bleiben genau die Deppen, die sie schon immer waren.
Denn egal ob Held, Schurke oder völlig überforderter Erzähler:
Am Ende versuchen sie alle nur, denselben Ort zu finden.
Einen, an dem sie endlich sie selbst sein dürfen.
Willkommen in Sackingen.
Pass auf, wo du hintrittst.
Hier entwickelt sogar die Satire irgendwann ein Eigenleben.

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